Studieren am Campus Bremen

In Vorlesungen legen wir größten Wert auf einen stets aktuellen Praxisbezug. Wir arbeiten zudem in kleinen Gruppen und rücken Teamwork ins Scheinwerferlicht. Gruppenarbeiten und -präsentationen ergänzen den klassischen Frontalunterricht.

Du stehst bei uns im Mittelpunkt: Wir begleiten dich persönlich und kontinuierlich bei der Erreichung deiner Ziele. Auf Basis unseres bewährten CORE-Prinzips haben wir für dich alle Lernziele, Prüfungsformen sowie Lehr- und Lernmethoden so aufeinander abgestimmt, dass das Lernen Spaß macht und du den bestmöglichen Lernerfolg erzielst.

UNSERE PRINZIPIEN

Wir geben dir Raum zur Entfaltung

Lernen auf Augenhöhe

Wir begleiten dich aktiv in deinem Lernprozess und unterstützen dich als Lerncoaches überall dort, wo du uns brauchst. Dabei setzen wir auf eine direkte Kommunikation. 

Keine Angst vor Fehlern

Bei uns ist Ausprobieren erlaubt. Sogar erwünscht. Denn wir setzen auf erfahrungsbasiertes Lernen. Dabei geht es nicht immer um richtig oder falsch, sondern vor allem darum, sich auszuprobieren und kennenzulernen. Bei uns lernst du nicht für den Professor oder das Prüfungsamt, sondern in erster Linie für deine eigenen Projekte und dein gesamtes (Berufs-)Leben.

Lernen fürs Leben

Nach deinem Abschluss musst du nicht noch unzählige Praktika absolvieren. Praktische Teamarbeit an echten Projekten mit Partnern aus der Praxis bereiten dich optimal auf die Berufswelt vor. Gleichzeitig trainierst du Sozialkompetenzen wie Kritikfähigkeit, Über-den-Tellerrand-Denken und kreative Problemlösung. Also genau die Fähigkeiten, die Unternehmen heute von ihren Mitarbeitenden erwarten.

Außerdem hast du nicht nur ein Zeugnis in der Hand, sondern auch Projekt-Referenzen, die du bei der Bewerbung angeben kannst. UND: Du weißt, wo deine ganz persönlichen Stärken liegen. 

Theorie trifft Praxis

Nicht nur unsere Dozenten kommen größtenteils aus Unternehmen, auch unsere Inhalte. Der Unterrichtet richtet sich an aktuellen und sich entwickelnden Themen und Ansätzen aus dem Berufsleben aus. Akademisches Arbeiten und wissenschaftliche Theorie treffen auf Anwenderorientierung und Praxiserfahrung.

Lehrmethoden

Im Gegensatz zu staatlichen Universitäten sind Semester an der DAV Bremen eher klein. Dies ermöglicht viel Gruppenarbeit, das Trainieren von Soft Skills durch regelmäßige Ergebnispräsentationen oder Workshop-Formate sowie einen engeren Dialog zwischen Studierenden und Dozenten. 

Abschlussarbeiten

Das letzte Semester steht im Zeichen der Projektarbeit. Diese Abschlussarbeit wird in der Regel mit einem teilnehmenden Unternehmen geschrieben, so dass eine aktuell relevante, reale Frage- bzw. Probelstellung aus der Wirtschaft bearbeiten wird - und man in dem Zuge vielleicht bereits mit seinem zukünftigen Arbeitgeber zusammenarbeitet.

WAS LERNST DU?

Inhaltlicher Fokus

Am Campus Bremen und der DAV Bremen stehen Logistik, (Außen-) Handel und Industrie im Vordergrund. In allen unseren Studien- und Weiterbildungsangeboten richten wir Vorlesungen und inhaltliche Themenschwerpunkte an den folgenden vier Fragen aus:

Wie entwickelt sich die Logistik?

Inhalte werden im Curriculum v. a. über Vorlesungen aus Logistikmanagement, Prozesse und IT, Spedition und Außenhandel, Bedarfsermittlung, Einkauf und Lager abgebildet.

Wie managt man ein Unternehmen?

Strategie und Projektmanagement, Marketing und Vertrieb, Geschäftsmodelle und Controlling

Wie geht souveränes Leadership?

Führungsaufgaben, Soft Skills und Teamwork, interkulturelles Management und Business English

Und wie tickt unser Wirtschaftssystem?

Globalisierung, Zoll und Digitalisierung, Research und Statistik, Recht und Haftung

Handlungskompetenz

Wir haben unsere Studiengänge kompetenzorientiert ausgerichtet. Das bedeutet, dass du bei uns vier verschiedene Kompetenzen erwirbst, die dazu führen, dass du dein Wissen direkt in der Praxis anwenden kannst und Handlungskompetenz entwickelst. Das macht dich für den Arbeitsmarkt so attraktiv.

Fachkompetenz

Du verknüpfst und reproduzierst erworbenes Wissen, erkennst Zusammenhänge, verstehst wichtige Theorien und beherrschst die Fachsprache.

  • Fachwissen – Kenntnisse über Inhalte, Regeln, Verfahren und Zusammenhänge
  • Fachkenntnisse anwenden – Wissen praktisch einsetzen können
  • Probleme lösen – fachliche Probleme erkennen und passende Lösungen finden
  • Methoden und Verfahren beherrschen – z. B. Arbeitsabläufe, Techniken oder Werkzeuge richtig einsetzen
  • Qualität beurteilen – Ergebnisse überprüfen und Fehler erkennen
  • Neue fachliche Kenntnisse erwerben und vorhandenes Wissen erweitern

 

"Ich weiß, was zu tun ist, und kann es fachlich richtig umsetzen!"

Sozialkompetenz

Du arbeitest ziel- und ergebnisorientiert in einem Team.

  • Kommunikationsfähigkeit – klar und verständlich mit anderen sprechen
  • Teamfähigkeit – mit anderen gut zusammenarbeiten
  • Konfliktfähigkeit – Konflikte erkennen und konstruktiv lösen
  • Empathie – die Gefühle und Bedürfnisse anderer verstehen
  • Toleranz und Respekt – andere Meinungen und Personen akzeptieren
  • Hilfsbereitschaft – andere unterstützen
  • Kritikfähigkeit – Kritik annehmen und angemessen äußern
  • Kompromissfähigkeit – gemeinsam Lösungen finden
  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber anderen

 

"Ich kann gut mit anderen Menschen umgehen und mit ihnen zusammenarbeiten!"

Methodenkompetenz

Du wendest effiziente Strategien und Arbeitstechniken situationsgerecht an.

  • Planungsfähigkeit – Aufgaben und Arbeitsabläufe sinnvoll planen
  • Problemlösefähigkeit – für Probleme passende Lösungen finden
  • Informationsbeschaffung – wichtige Informationen suchen und nutzen
  • Arbeitsmethoden anwenden – geeignete Methoden und Techniken auswählen
  • Zeitmanagement – Zeit sinnvoll einteilen
  • Organisation – Arbeitsmaterialien und Aufgaben gut strukturieren
  • Entscheidungsfähigkeit – geeignete Vorgehensweisen auswählen
  • Lernfähigkeit – neue Methoden und Kenntnisse selbstständig erlernen
  • Medienkompetenz – digitale und andere Hilfsmittel sinnvoll nutzen

 

"Ich weiß, wie ich eine Aufgabe am besten angehe und löse!"

Selbstkompetenz

Du managst dich selbst und entwickelst so dein professionelles Handeln verantwortungsbewusst und reflektiert weiter.

  • Selbstständigkeit – Aufgaben eigenständig erledigen
  • Verantwortungsbewusstsein – Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
  • Zuverlässigkeit – Absprachen und Aufgaben einhalten
  • Selbstreflexion – das eigene Verhalten und die eigenen Leistungen kritisch betrachten
  • Selbstvertrauen – an die eigenen Fähigkeiten glauben
  • Motivation – sich selbst für Aufgaben motivieren können
  • Belastbarkeit – auch bei Stress oder Schwierigkeiten handlungsfähig bleiben
  • Lernbereitschaft – aus Fehlern lernen und sich weiterentwickeln
  • Flexibilität – sich auf neue Situationen einstellen
  • Ausdauer – auch bei schwierigen Aufgaben nicht sofort aufgeben

 

"Ich kann mich selbst gut steuern, Verantwortung übernehmen und mich weiterentwickeln!"

Future Skills

CORE Future Skills sind besonders notwendige, zukunftsbefähigende klassische und neuartige Kompetenzen für Studierende und Absolvent:innen, bzw. Young Professionals. Zum einen geht es darum, diese Kompetenzen für sich selbst zu etablieren, gleichzeitig aber auch darum fähig zu werden, derartige Kompetenzen z. B. als Team Lead bei den eigenen Teammitgliedern zu schärfen und zu nutzen.

Communication & Collaboration

Zusammenarbeit und Kommunikation werden in der globalisierten Welt immer wichtiger - beispielsweise in interkulturellen und interdisziplinären Teams. Die kommunikativen und kollaborativen Kompetenzen sind in diesem Skill-Set zusammengeführt, um ihrer starken gegenseitigen Wechselwirkung gerecht zu werden.

Bei der Kollaboration geht es darum, aus einer Ansammlung von Personen heraus eine interaktive Zusammenarbeit zu entwickeln. Eine bewusste und respektvolle Kommunikation kann die eigene Position stärken und Kollaboration möglich machen. Das Wissen über Phänomene, Methoden und Unterschiedlichkeitskriterien sowie die Anwendung von Kommunikations- und Kollaborationstechniken können die Entwicklung der Future Skills in diesem Set unterstützen.

Critical Thinking

Kritische Auswahl, begründete Bewertung und eigenständiges Denken als Fähigkeiten sind wichtiger denn je für akademisch qualifizierte Verantwortungstragende in allen Tätigkeitsbereichen. Eine anhaltende Informationsflut, Entwicklungen im Bereich von Technologien und künstlicher Intelligenz, ideologisch geprägte Strömungen und sich schnell verändernde wirtschaftliche, gesellschaftliche und klimatische Bedingungen müssen eingeordnet und verstanden werden.

Kognitive Orientierungsleistungen, Analyse, Synthese und Evaluation sind klassische akademische Kompetenzen, die im Licht aktueller und zukünftiger Herausforderungen noch wichtiger werden als bisher. Die notwendige Breite kritischen Denkens wird ab jetzt und in der Zukunft über das akademische Fach hinausgehen. Kritisches Denken im Wissenskontext kann durch individuelle Selbstkritik sowie durch Hinterfragen von Einflussfaktoren wie z. B. Machtstrukturen unterstützt werden. Reflexive Distanz, vorturteilsarme Betrachtung, das Bewusstmachen von Werten und deren Einfluss und das Überdenken eigener Handlungs- und Sichtweisen sind wichtige Aspekte.

Coping & Changing

Hier sind Fähigkeiten gemeint, die es ermöglichen, mit Veränderungen (Wandel, Krisen, Transformation) wirksam umzugehen und sie aktiv und nachhaltig mitgestalten zu können. Dazu gehören ein Bewusstsein existierender Strukturen, Systeme und Prozesse sowie die Bestimmung der eigenen Position und Wirksamkeitspotenziale.

Der Bereich "Changing" bezieht sich auf Kompetenzen, die notwendig sind, um aktuelle Kontexte in neue Zukunftsvorstellungen weiterzuentwickeln. Mit Blick auf gesellschaftliche und technologische Veränderungsprozesse entstehen Einflüsse, die zur Belastung werden können.

Kompetenzen aus dem Bereich "Coping" betreffen die Fähigkeit, auf komplexe Herausforderungen souverän zu reagieren. Kenntnis über und Erfahrung in der Anwendung von Bewältigungsstrategien sind hier mögliche Aspekte. Gut ausgebildete Fähigkeiten des Copings sollten zu einer persönlichen Stärkung beitragen und damit z. B. auch Teamarbeit und Verständnis erleichtern. Hiermit hat die Fähigkeit des Copings über das Ziel des persönlichen Wohlbefindens hinaus eine mögliche unterstützende Wirkung auf zukunftsfähige Handlungskompetenz.

Creativity

Future Skills in diesem Set sind Voraussetzung für einen kreativen und innovativen Umgang mit den Herausforderungen in sich wandelnden Gesellschaften. Kreative Kompetenzen unterstützen Problemlöse- und Wandlungsfähigkeit und können in bestimmten Situationen als Gesundheitsfaktoren wirken. Im Verständnis von Kreativität als entwickelbare Problemlösekompetenzen können originelle, wertige und unerwartete Ideen zur Lösung von Problemen und zu wirklich innovativen Entwicklungen in jedem Tätigkeitsfeld beitragen.

Digital Skills

Hierbei handelt es sich um Kompetenzen, die es ermöglichen, sich in einer digitalisierten Gesellschaft verantwortlich und erfolgreich einzubringen bzw. diese aktiv mitzugestalten. Dazu gehört die Nutzung gängiger Softwarelösungen genauso wie die medien- und informationskritische Auseinandersetzung im Rahmen digital-technologischer Medien und Anwendungen. In Bezug auf Datenschutz, soziale Medien und künstliche Intelligenz sind ethische Aspekte im Kontext digitaler Technologien ein Kernbestandteil zukunftsorientierter Digitalkompetenz.

Das CORE-Prinzip

Grundlage der Lehre am Bremer Campus ist unser SRH-weites und mit dem Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnetes CORE-Lehrmodell, welches fachliche Inhalte mit persönlicher Entwicklung und Marktorientierung verbindet. Nach diesem Ansatz (competence oriented research and education) gestalten wir Curricula, Vorlesungen und die Anforderungen an Leistungsnachweise und damit an jene Kompetenzen, welche wir Studierenden zur (Weiter-) Entwicklung an die Hand geben.